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Schweden entdecken - Lotsenhaus auf Vrångö

Schweden entdecken

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Ein Urlaub mit dem Wohnmobil ist eine gute Möglichkeit, Schweden zu entdecken: Reisen Sie mit uns bereits vorab zu den schönsten Stellen des Landes und sammeln Sie Anregungen für Ihren Urlaub in Schweden. Zudem haben wir Ihnen hilfreiche Tipps zusammengestellt, die die Planung Ihrer Reise mit dem Wohnmobil erleichtern mögen.

Schweden – das Sehnsuchtsland der Deutschen

Ganz im Norden von Europa liegt Schweden – ein Sehnsuchtsland für viele Menschen, die das nordische Lebensgefühl lieben. Das Land umfasst den östlichen Teil Skandinaviens, inklusive 221.800 Inseln. Im Westen grenzt Schweden an Norwegen, im Norden an Finnland. Schweden ist ein perfektes Urlaubsland für Menschen, die nach einer Mischung aus Einsamkeit in unberührter Natur und Ausflügen in pulsierende, weltoffene Großstädte suchen. An die Stockholmer Schärenküste im Osten, grenzen die endlosen Weiten der Tundra in Schwedisch-Lappland und die wunderschönen Ostseestrände mit kleinen Badeorten an der Südküste des Landes. Dazwischen liegen malerische Landschaften mit sattgrünen Wiesen und Wäldern und klaren Badeseen.

Das Klima unterteilt sich in verschiedene Gebiete. Während es in Südschweden, dank der Nähe zum Atlantik, das ganze Jahr über eher mild zugeht, sind die Temperaturunterschiede im Osten größer und es regnet weniger. Hier sind die Sommer trocken und sehr warm. Je nördlicher man reist, umso kälter wird es. In Nordschweden können die Temperaturen im Winter sogar unter die 40 Grad Marke sinken und es fällt viel Schnee. Die Sommer sind daher kürzer und oft sehr wechselhaft.

Besonders bekannt ist die Heimat von Astrid Lindgren für ihre beeindruckende Flora und Fauna. In den Wäldern des Landes leben Elche, Braunbären, Wölfe und Luchse. Die vielen Seen des Landes bieten zudem optimale Lebensbedingungen für Süß- und Salzwasserfische. Übrigens war Schweden das erste Land in Europa, das Anfang des 20. Jahrhunderts Nationalparks einrichtete. Heute sind 15% der Landesfläche Naturschutzgebiet. Aber nicht nur die Tierwelt ist über die Grenzen des Landes hinweg bekannt, auch das schwedische Königshaus sowie alte Traditionen und Bräuche sind Anziehungspunkte von Touristen, die das Land besser kennenlernen möchten.

Die schönsten Regionen und Sehenswürdigkeiten

Wollen Sie Schweden mit dem Wohnmobil entdecken, gibt es viele interessante und schöne Ziele: historische Städte, riesige Seen, traumhafte Landschaften…

Malmö

Malmö

Erstes Ziel der Reise ist Malmö – eine der zehn fahrradfreundlichsten Städte Europas, mit eigenem Sandstrand im Zentrum. Hier ist nicht nur im Sommer viel los – auch im Winter treffen sich die Menschen am Ridersborgs Kallbadhus. Im Westen der Stadt liegt ein ehemaliges Werftgebiet, das in ein hochmodernes Wohnviertel umfunktioniert wurde. Schlendern Sie entlang der Uferpromenade von Västra Hamnen und genießen Sie den Blick auf das Wahrzeichen der Stadt – den 190 Meter hohen Turning Torso. Wer hingegen mehr über die Stadtgründung erfahren möchte, sollte die Altstadt „Gamla Staden“ besichtigen. Hier stehen hanseatische Fachwerkhäuser, die viele hundert Jahre alt sind. Wer Lust auf eine Stadtrundfahrt hat, steigt am Hauptbahnhof in die Ringlinie 3. Sie fährt durch die gesamte Innenstadt und hält an allen bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Backsteinkirche Sankt Petri.

Göteborg

Hafen von Göteborg

Göteborg – die Großstadt am Fluss Göta älv – ist perfekter Ausgangspunkt für einen Ausflug in den Göteborger Schärengarten. Aber nicht nur die Küste ist ein absolutes Highlight. Göteborg hat einen unfassbar, guten Geschmack! Liebhaber von Meeresfrüchten sollten einen Abstecher in die „Fischkirche“ machen. Wer hingegen die schwedische Kaffeehaus-Kultur näher kennenlernen möchte, sollte das Café Husaren besuchen. Hier werden täglich die wohl weltgrößten Zimtschnecken des Landes gebacken. Bereits beim Betreten des Cafés wird Ihnen der süßliche Duft der Hefeschnecken in die Nase steigen. Überall in der Stadt gibt es erstklassige Restaurants. Nicht ohne Grund gilt Göteborg deshalb als kulinarische Hauptstadt Schwedens. Wenn Sie nach dem guten Essen Lust auf einen Stadtbummel haben, besuchen Sie das Haga-Viertel. Hier reihen sich schwedische Modeboutiquen aneinander. Sie werden begeistert sein!

Vänern

Schloss Läckö in Västergötland auf der Insel Kallandsö im Vänern gehört zu den Barockschlössern Schwedens.

Ein Besuch in Göteborg lässt sich prima mit einem Abstecher an den größten See des Landes verbinden. Vänern liegt nur wenige Kilometer außerhalb der Stadtgrenze und ist ein wahres Naturparadies. Der See ist sagenhafte 140 Kilometer lang und ganze 75 Kilometer breit. Bei einer Rundreise legen Sie mit Ihrem Wohnmobil 400 Kilometer zurück. Dabei fahren Sie durch drei Regionen: Dalsland, Värmland und Västergötland. Zudem befinden sich im See 22.000 kleine Inseln und an Land wunderschöne Kleinstädte wie Karlstad, Mariestad oder Lidköping. Erkunden Sie den Vänern beim Inselhopping mit dem Boot. Denken Sie an Ihre Angelausrüstung!

Kiruna

Dir Kirche von Kiruna

Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens. Die Stadt liegt in Lappland und hat gerade einmal 17.000 Einwohner. Nordschweden begeistert durch landwirtschaftliche Kontraste: Hier können Sie bereits im September Nordlichter sehen. In den Wintermonaten reisen Skifahrer aus der ganzen Welt nach Kiruna. Wenige Kilometer außerhalb der Stadt befinden sich die größten Skipisten des Landes. Übernachten Sie im Eis-Hotel und lernen Sie die samische Kultur näher kennen.

Stockholm

Stockholm bei Nacht

Nach dem Abstecher in den Norden geht es zurück an die Ostküste, genauer gesagt nach Stockholm, die Hauptstadt Schwedens. Stockholm verteilt sich auf 14 Inseln, im See Mälaren. Die Stadt hat eine große kulturelle Dichte. Es gibt unzählige Museen, gotische Kirchenanlagen und das Königliche Schloss. Stockholm gilt als innovativ und ist einer der wichtigsten Tech- und Startup Standorte Schwedens. Viele Freizeitaktivitäten, moderne Stadtviertel und die Nähe zur Natur machen Stockholm zu einer der beliebtesten Wohngegenden des Landes.

Die Stadt ist liberal und zukunftsorientiert, dennoch gibt es noch viele Orte, die über das alte Stockholm berichten. So entsteht eine gute Mischung aus Tradition und Moderne! Werfen Sie einen Blick in das Vasa-Museum oder besuche Sie das Freilichtmuseum Skansen. Besichtigen Sie das königliche Schloss und suchen Sie Ruhe in einem der 26 Stadtparks. Am Abend bietet sich ein Abstecher in eine der neun Dachbars, im Stadtzentrum Stockholms, an. Von hier oben lässt sich der Ausblick auf den Stockholmer Schärengarten genießen. Zu diesem gehören insgesamt 30.000 Inseln, die teils bewohnt sind. Hier können Sie wandern, schwimmen, Rad fahren und Beeren pflücken. Viele Stockholmer verbringen hier ihren Sommer. Man kommt zusammen und feiert das traditionelle Midsommerfest. Es ist nach Weihnachten das wichtigste Fest der Schweden.

Visby

Visby

Visby ist eine mittelalterliche Kleinstadt auf der Insel Gotland. Bekannt für ihre historische Stadtanlage verzaubert Visby ihre Besucher mit alten, schwedischen Häusern und einer interessanten Geschichte: Die alte Ringmauer umrundet die Stadt. Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet und gilt heute als die am besten erhaltene Stadtmauer in Nord-Europa. Sie hat 27 Türme und ist 3,6 Kilometer lang. Ein weiteres mittelalterliches Bauwerk Visbys ist die Domkirche aus dem Jahr 1225. Naturliebhaber lieben den Besuch im botanischen Garten – ein weiteres Ausflugsziel der Insel Gotland. Der Abschluss der Reise auf die Insel Gotland bildet der Besuch im Bungemuseum. Das größte Freilichtmuseum Schwedens gibt Einblicke in die gotländische Bauernkultur.

Öland

Sonnenaufgang hinter den Wolken in Ottenby auf Öland. Ottenby liegt ganz im Süden der Insel.

Bevor sich der Urlaub mit dem Wohnmobil in Schweden dem Ende neigt, lohnt sich ein letzter Inselbesuch. Öland – die schwedische Sonneninsel ist ein beliebtes Reiseziel schwedischer Familien und zudem alljährliches Urlaubsziel der schwedischen Königsfamilie. Vor Schloss Solliden versammeln sich am 14. Juli, dem Geburtstag von Kronprinzessin Victoria, die Besucher. Sie hoffen der Prinzessin von Schweden einmal persönlich gratulieren zu können. Viele Menschen stehen bereits seit den frühen Morgenstunden vor den Absperrungen am Schlossgelände und warten selig auf das Eintreffen der Königlichen Familie um 11:00 Uhr. Anschließend findet ein großes Fest mit Live-Musik statt, das jedes Jahr, in ganz Schweden, live im Fernsehen übertragen wird. Übrigens ist Öland durch die Klamarsundbrücke mit dem schwedischen Festland verbunden. Sie müssen also keine Fähre besteigen, sondern gelangen ganz einfach mit Ihrem Wohnmobil auf die Insel.

Tipps, zum Reisen mit dem Wohnmobil in Schweden

Damit Sie Schweden mit dem Wohnmobil problemlos erkunden können, haben wir für Sie abschließend noch den einen oder anderen nützlichen Hinweis sowie landestypische Regeln zusammengefasst. Aber lesen Sie selbst:

Anreise von Berlin

Noch immer ist die Fahrt mit der Fähre der beliebteste Anreiseweg nach Schweden. Mit Scanlines gelangen Sie von Deutschland aus schnell und günstig an das andere Ufer. Schweden ist aber auch über den Landweg zu erreichen. Fahren Sie von Berlin in Richtung Hamburg und weiter auf die Insel Fehmarn. Von hier gelangen Sie in das Nachbarland nach Dänemark. In Kopenhagen verbindet die Öresundbrücke das dänische Festland mit dem schwedischen. Die Überfahrt ist gebührenpflichtig.

Schwedens Straßenverkehrsordnung

In Schwedens Städten und Ortschaften dürfen Sie nur, anders wie in Deutschland, Tempo 40 fahren. Auf schwedischen Autobahnen, wie auch im Rest von Skandinavien, sollten Sie nicht schneller als 90 Km/h fahren. Verstöße werden mit hohe Geldstrafen geahndet. Also Fuß vom Gas und den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft genießen!

Wir haben übrigens einen eigenen Beitrag zum Autofahren in Skandinavien mit ganz vielen zu den Verkehrsregeln, zur Maut und den Treibstoffkosten.

Thema: Jedermannsrecht?

Haben Sie schon einmal von dem schwedischen Jedermannsrecht und der damit verbundenen Grundregel „ Nicht stören und nichts zerstören“ gehört? Es umfasst elf Punkte und ist ein wichtiger Bestandteil der schwedischen Kultur. Als Gewohnheitsrecht ist es kein festgeschriebenes Gesetz – jedoch reichen seine Wurzeln bis in das Mittelalter zurück.

Im Grunde regelt das Jedermannsrecht, auf Schwedisch „Allemansrätten“, den achtsamen Umgang mit der Natur. Es räumt jedem Schweden große Freiräume beim Aufenthalt in der Natur ein – auch Touristen. Jedoch sollten der bewusste Umgang und die Rücksichtnahme auf Mensch und Natur immer im Vordergrund stehen.

Ein Punkt des Jedermannsrecht regelt das Übernachten im Wohnmobil im freien Gelände. Ein Wohnmobil darf für 24 Stunden auf einem öffentlichen Rastplatz oder der Straße abgestellt werden. Das Befahren von Privatwegen und Naturschutzgebieten ist In- und Ausländern untersagt. Weitere Punkte des Jerdermannsrecht umfassen die Themen: Müll, Jagt, Hunde, Naturschutzgebiete, Beeren & Pilze, Feuer und Baden. Wenn Sie einen naturnahen Urlaub in Schweden planen, macht es Sinn sich vor Ihrer Abreise genauer mit dem Jedermannsrecht zu beschäftigen.

Trinkgeld, Bargeld, Karte

Beim Thema Trinkgeld gelten in Schweden ähnliche Regeln wie in Deutschland. In der Regel sind zehn Prozent des Rechnungsbetrags ein angemessenes Trinkgeld. Jedoch unterscheiden sich die Schweden sehr beim Thema Bezahlung, denn es wird viel mehr per Karte gezahlt, als in Bar. Deshalb nicht wundern, wenn der Kellner beim Bezahlen im Restaurant direkt das Kartenlesegerät vor Sie stellt. Wie Sie dann zahlen, bleibt natürlich Ihnen überlassen! Wenn Sie jedoch mit Karte zahlen möchten, beachten Sie, dass die meisten schwedischen Kartenlesegeräte zunächst Fragen, wie hoch der Endbetrag sein soll, damit wird das Thema Trinkgeld geregelt. Durch Eingabe über die Tasten des Lesegerätes und der anschließenden Bestätigung wird Ihnen der Gesamtbetrag inklusive selbst festgelegtem Trinkgeld abgebucht. Möchten Sie kein Trinkgeld geben? Dann tippen Sie einfach den angezeigten Rechnungsbetrag noch einmal ein und bestätigen Sie diesen mit OK. Danach können Sie wie üblich Ihre PIN-Nummer eintippen.

Verreisen mit Haustier

Ihr Hund möchte ebenfalls Schweden entdecken? Dann beachten Sie ein paar Tipps im Vorfeld. Gewöhnen Sie Ihr Haustier bereits ein paar Wochen vor der Abfahrt nach Schweden an die neue, ungewohnte Situation im Wohnmobil. Kleine Ausflüge geben Ihrem Hund Sicherheit für die anstehende Reise. Wenn Hunde zu Übelkeit während der Fahrt neigen, hilft oft ein einfacher Ratschlag: Die Fütterung sollte mindestens zwei Stunden vor der Abfahrt erfolgen. Ansonsten gilt es noch Regeln für den Transport zu beachten. Hunde sollten nämlich nicht ungesichert im Wagen liegen – die Unfallgefahr wäre zu groß. Deshalb gilt wie im Auto – nutzen Sie eine Hundebox, einen Sicherheitsgurt oder eine Klemmgittertür. Übrigens während einer Urlaubsreise benötigt auch Ihr Vierbeiner einen gültigen Ausweis. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt früh genug einen EU-Heimtierausweis ausstellen – dann steht Ihrer Abreise nach Schweden nichts mehr im Weg. Sollten Sie eines unserer Wohnmobile mieten, darf Ihr Hund natürlich gerne mit.

Was hilft gegen Mücken?

In manchen Regionen Schwedens, besonders in den heißen Sommermonaten Juni bis August, kann es zu großen Mückenplagen kommen. Besonders am Wasser und in Wäldern ist es dann ratsam ein paar Schutzmaßnahmen zu treffen. Besorgen Sie sich bereits vor der Abreise Mückenschutzmittel zum Aufsprühen auf die Haut und juckreizstillende Gels. Ansonsten hilft helle, lange Kleidung und eine Kopfbedeckung. Übrigens gibt es Mückenfallen, die am Abend vor den kleinen Biestern schützen.

Urlaub mit dem Wohnmobil in Schweden ist ein wahres Abenteuer. Unterschiedliche Regionen locken mit Ausflugszielen jedes Jahr hunderttausende Besucher in das Land der süßen Leckereien. Genießen auch Sie Ihren Urlaub und erholen Sie sich vom oft viel zu stressigen Alltag in Deutschland. Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und einen schönen Urlaub.

Falls Ihnen das eigene Fahrzeug für den Wohnmobil-Urlaub fehlt: bei uns können Sie natürlich ein Wohnmobil mieten!

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Sie suchen noch weitere Informationen? Bitte sehr:

Maut in Österreich

Autofahren in Österreich

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Es ist keine Frage, Österreich verfügt über ein super ausgebautes Straßennetz, inklusive der Bundesstraßen und Autobahnen. So ist es für Autofahrer auch nicht schwer, sich auf Österreichs Straßen zurechtzufinden.

Verkehrsregeln in Österreich

Die Verkehrszeichen und Verkehrsregeln in Österreich entsprechen unseren Verkehrsregeln, mit einem Unterschied! Es besteht auf allen Schnellstraßen und Autobahnen Mautpflicht!

Mit einem deutschen Führerschein darf in Österreich ein Jahr ein Fahrzeug bewegt werden. Anerkannt werden alle Führerscheine aus EWR -und EU-Mitgliedsstaaten. Wer aus einem nicht der EU angeschlossenem Land kommt, benötigt einen internationalen Führerschein. Kraftfahrzeuge aus dem Ausland müssen an der Rückfront ihres Fahrzeugs das D-Schild oder sonstiges nationales Kennzeichen tragen.
Reisende oder Urlauber mit Wohnsitz außerhalb der EU dürfen ihr Fahrzeug 6 Monate in Österreich privat nutzen, formlos und ohne Kosten. Nach 6 Monaten muss das Fahrzeug unverändert wieder ausgeführt werden. Die Regelung ist kaum für Urlauber interessant, sondern mehr für Ausländer die in der Saison oder überhaupt eine Zeit lang in Österreich arbeiten möchten.

Von den Verkehrsregeln einmal ganz abgesehen, ist die Polizei in Österreich weder mit Bußgeldern zimperlich, noch mit Geschwindigkeitsübertretungen. In den Städten sollte man sich strikt an die vorgeschriebene Geschwindigkeit 50 km/h halten, denn offensichtlich gab es dort einmal die Blitzer im Sonderangebot. Kontrollen sind in Österreich an der Tagesordnung – kassiert wird in der Regel sofort. Wer nicht zahlen kann, muss auf sein Fahrzeug verzichten, bis er die Summe beigebracht hat. Bei ganz groben Verstößen wird das Fahrzeug konfisziert.

In Österreich muss jeder Autofahrer einen Verbandskasten, ein Warndreieck, sowie reflektierende Warnwesten im Fahrzeug haben. Und zwar für jede Person im Fahrzeug eine eigene.
Hier ein paar kleine Verkehrsregeln für Österreich:
• Gurtpflicht
• Alkoholgrenze 0,5 Promille
• Kinder unter 14 J. und 150 cm dürfen nur in entsprechenden Kindersitzen befördert werden.
• vom 1. November bis 15. April dürfen Fahrzeuge bei Winterverhältnissen nur mit Winterbereifung fahren.
• telefoniert darf im Auto nur mit einer Freisprecheinrichtung
• bei einer Panne hilft der ÖAMTC, klappt auch mit ADAC-Karte.
• Geschwindigkeit: Innerorts 50 km/h, Schnellstraßen 100 km/h Autobahn 130 / 140 km/h. Im Nachtbetrieb gibt es Strecken auf denen, dann 20 km/h langsamer gefahren werden muss.

Treibstoffkosten in Österreich

Treibstoff ist in Österreich etwas günstiger als in Deutschland:

  • Benzin: 1,25€ in Östereich, 1,40€ in Deutschland
  • Diesel: 1,19€ in Osterreich, 1,26€ in Deutschland

Maut in Österreich

Wer mit dem Auto Österreich besucht, nutzt mit Sicherheit auch die Autobahn. Und die kostet Geld – es ist eine Maut zu zahlen. Die ASFINAG, die Betreiberfirma der österreichischen Autobahnen, erhält keine staatlichen Zuschüsse, sonder unterhält das Streckennetz ausschließlich aus der Maut.

Vignetten


Die meisten Urlauber mit Fahrzeugen bis 3,5 t benötigen eine Vignette, die gut sichtbar auf der linken Hälfte der Frontscheibe angeklebt wird. Vignetten sind beim ADAC, ÖAMTC in Trafik-Geschäften und an den Tankstellen erhältlich.
Die Vignette kostet:
• 10 Tage 9,20 €
• 2 Monate 26,80 €
• Jahresvignette 89,30 €

GO-Box

Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5t benötigen eine GO-Box und zahlen die GO-Maut. Das ist so eine Art Pre-Paid System. Das heißt, Sie müssen vor Fahrtantritt ausreichend Guthaben einzahlen. Die Kosten richten sich nach Schadstoffklasse und der Anzahl der Achsen des Fahrzeuges.

Streckenmaut

Auf einigen Alpenüberquerungen gilt eine besondere Streckenmaut. Streckenmautabschnitte befinden sich auf der A 9 Pyhrn Autobahn, A 10 Tauern Autobahn, A 11 Karawanken Autobahn, A 13 Brenner Autobahn und S 16 Arlberg Schnellstraße. Auf den Strecken zwischen den einzelnen Mautstellen entfällt die sonst auf Autobahnen und Schnellstraßen übliche Vignettenpflicht.

Weitere Informationen zur Maut, zu den aktuell gültigen Tarifen und Bezugsmöglichkeiten der Vignetten oder GO-Box finden Sie direkt auf der Homepage der ASFINAG.

Ach übrigens, wenn Sie Ihre Reise nach oder durch Österreich ein Wohnmobil in Berlin mieten wollen oder Umgebung, dann sprechen Sie uns einfach an!

Autofahren in Italien

Autofahren in Italien

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Italien gehört ist vielleicht das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Doch sollten Sie beim Autofahren in Italien einige Dinge wissen, um ärgerliche Bußgelde zu vermeiden! Wer also mit dem Auto nach Italien reisen möchte, kann sich hier vor Reiseantritt über die geltenden Verkehrsregeln in Italien informieren, über die Maut in Italien und die Tankkosten.

Maut in Italien

Auch Italien erhebt auf einigen Strecken eine Mautgebühr. Diese richtet sich nach Strecke und Fahrzeugklasse. Gebührenpflichtige Autobahnen sind mit grünen Schildern gekennzeichnet, kostenlose Hauptstraßen mit blauen Schildern. Wer sich vor der Reise über die zu zahlenden Gebühren informieren möchte, kann die zahlreichen Mautrechner im Internet nutzen. Bezahlen kann man an den Mautstationen in bar, per Kreditkarte, mit der Viacard – eine Art Prepaidkarte, auf die ein Guthaben geladen werden kann – oder mit dem elektronischen Telepass.

Die Städte Mailand und Bologna erheben eine City-Maut. Diese gilt für alle Fahrzeuge außer Motorräder und Elektrofahrzeuge. In Mailand kostet sie zwischen 2 und 5 Euro pro Tag und wird tagsüber zwischen 7.30 Uhr und 19.30 Uhr erhoben. Bologna verlangt für das Mautticket fünf Euro pro Tag und wir nur für verkehrsberuhigte Zonen in der Innenstadt benötigt.

Geschwindigkeit

Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt ein Tempolimit von 50 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften darf auf den Staatsstraßen bis zu 90 km/h gefahren werden. Für Autobahnen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h, bei Regen und schlechter Sicht bis 110 km/h.

Verkehrsregeln in Italien

Wer mit dem Auto in Italien unterwegs ist, sollte einige Verkehrsregeln kennen, sonst kann es teuer werden. So gilt außerhalb geschlossener Ortschaften auch tagsüber eine Lichtpflicht. Das heißt, dass zu jeder Zeit mit Abblendlicht gefahren werden muss.

Das Parken auf gelben und schwarz-gelben Bordsteinstreifen ist verboten.

Auf Bergstraßen haben Linienbusse immer Vorrang, Schulbusse mit eingeschalteter Warnblinkanlage und rot-gelber Warnleuchte dürfen nicht überholt werden.

Das Abschleppen auf Autobahnen ist untersagt. Bei Unfällen mit Personenschäden muss die Polizei gerufen werden, bei Sachschäden empfiehlt sich der Europäische Unfallbericht. dessen mehrsprachige Vordrucke in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich sind.

Tanken in Italien

„Benziner“ können in Italien nur Super tanken. Bleifrei heißt dort „senza plombo“,die Bezeichnung für Diesel lautet „Gasolio“. An vielen Tankstellen gibt es noch den guten alten Tankwart, dem man nur den Schlüssel durchs Fenster reicht und freundlich „Il piieno, per favore“ sagt. Bezahlen kann man auch direkt beim Tankwart. Selbstbedienung ist nur an großen Tankstellen an der Autobahn möglich. Ein Liter Super kostet zur Zeit ca. 1,60 €, der Preis für einen Liter Diesel beträgt momentan ca. 1,50 €.

Umweltzonen und Fahrverbote

In den historischen Zentren einiger Innenstädte gelten Fahrverbote für alle Fahrzeuge.

Autofahren in der Schweiz - der Gotthard Pass

Autofahren in der Schweiz

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Unser südlicher Nachbar Schweiz wird jährlich von Millionen Deutschen bereist. Sei es, dass Sie die Schweiz als Transitland nutzen oder dort auch schon Ihr Ziel ist. Informieren Sie sich schon vorher über das Autofahren in der Schweiz, über Verkehrsregeln, Maut und Treibstoffkosten. Gute Fahrt!

Verkehrsregeln

  • In der Schweiz herrscht Rechtsverkehr.
  • Eine grüne Versicherungskarte ist Pflicht.
  • Die Alkohol-Promillegrenze beträgt 0,5 Promille.
  • In Fahrzeugen muß ein Verbandskasten und ein Warndreieck mitgeführt werden, es besteht keine Warnwestenpflicht.
  • Verboten sind GPS-Navigationsgeräte mit Radarwarnfunktion.
  • Es herrscht Gurtpflicht.
  • Telefonieren am Steuer ist nur mit Freisprechanlage erlaubt.
  • Laut Verkehrsregeln Schweiz muß tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden (Bußgeld 40 Franken, entspricht rund 35 Euro)
  • Die Notrufnummer der Schweiz ist die 144.

Das Tempolimit bzw. die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind:

Innerorts 50 km/h
Ausserorts 80 km/h
sogenannte Autostraße 100 km/h
Autobahn 120 km/h
beim Abschleppen beträgt die maximale Geschwindigkeit 40 km/h

Vorfahrtsregeln in der Schweiz:

Auf Passstraßen muß dem aufwärts fahrenden Fahrzeug und auf Poststraßen den Postbussen Vorrang gewährt werden.
Schienenfahrzeuge haben innerorts auf gleichberechtigten Straßen Vorfahrt.

Maut in der Schweiz

Auf Nationalstraßen in der Schweiz werden die Vignetten benötigt. Hierbei besonders zu beachten ist:
Zu den vignettenpflichtigen Straßen zählen auch Autostraßen und Hauptstraßen des Bundes, die Maut betrifft nicht nur die Schweizer Autobahnen.
Für manche Autobahnen wird keine Maut Schweiz erhoben, dies ist von den jeweiligen Kantonsbetreibern abhängig.

Die Vignetten können bei Einreise in die Schweiz an der Grenzstelle oder an Tankstellen in Deutschland in Grenznähe gekauft werden. Man kann sie auch vor Reiseantritt im Internet beim ADAC oder bei tolltickets bestellen. Der momentane Preis für das Jahr 2019 beträgt ca. 40 Schweizer Franken, das sind in etwa 36,50 Euro. 
Die Schweizer Vignetten haben eine Gültigkeit vom 1. Dezember bis zum 31. Januar des darauffolgenden Jahres (Bsp. Vignette 2019 gilt vom 1.12.2018 bis zum 31.01.2020).

Die Befestigung der Vignette muß ordentlich, fest und gut sichtbar innen an der Frontscheibe angebracht werden, entweder oben mittig oder an der linken Seite der Windschutzscheibe.
Klebeband, Tapes oder sonstiges Material zum befestigen darf nicht benutzt werden. Bußgelder werden nicht nur fällig, wenn man keine Vignette besitzt sondern auch, wenn sie falsch benutzt werden.

Wird man ohne gültige Vignette erwischt beträgt das Bußgeld 200 Franken, umgerechnet rund 175 Euro. Eine Vignette muß dann nachträglich noch gekauft werden. Eine mehrfache Verwendung einer Vignette wird in der Schweiz unter Strafe gestellt und entsprechend verfolgt.

Andere Mautstrecken:
Für folgende Tunnel in der Schweiz muß Sondermaut bezahlt werden:

Großer Sankt Bernhard
Munt la Schera

Dieselfahrverbot und Umweltzone

In der Schweiz gibt es noch keine Dieselfahrverbote und keine Umweltzonen.

Kraftstoffpreise

Die Preise für Kraftstoff sind in der Schweiz beim Diesel teurer, beim Super günstiger als in Deutschland.

Besonders zu beachten beim Autofahren in der Schweiz:

Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen gilt die ganze Härte, bereits kleinere Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit Geldbußen von mehreren Hundert Schweizer Franken bestraft und zur Anzeige gebracht. Schon ab 1 km/h über der erlaubten Geschwindigkeitsgrenze wird lt. Auto Schweiz gemessen.

Bettelndes Rentier an einem Wohnmobil in Skandinavien

Skandinavien mit dem Wohnmobil

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Sie träumen von einer Rundreise durch Skandinavien mit dem Wohnmobil? Für viele Menschen, die das nordische Lebensgefühl lieben, ist Skandinavien ein beliebtes Reiseziel. Zurecht – der Norden Europas bietet für jeden Geschmack das passende Ziel! Ganz egal, ob Sie die Einsamkeit in der Natur lieben oder turbulente Großstädte besuchen. Damit Sie die Highlights auf Ihrer Reise durch Norwegen und Schweden in vollen Zügen genießen können, haben wir wissenswerte Infos, bekannte Sehenswürdigkeiten und einige Empfehlungen in diesem Blogbeitrag für Sie zusammengefasst.

Skandinavien – der faszinierende Norden Europas

Skandinavien ist bekannt für einzigartige Landschaften, hohe Berge, enge Fjorde und eine atemberaubende Tierwelt. Hier wohnen Menschen noch im Einklang mit Mutter Natur und erleben täglich grenzenlose Freiheit. Auf gut ausgebauten Landstraßen führt Sie die Reise von Schweden bis nach Norwegen – oder umgekehrt. Während Sie bei der Reise durch Norwegen die beeindruckenden Fjorde bewundern können, bekommen Sie in Schweden sattgrüne Wiesen und den wundervollen Schärengarten zu Gesicht – genau so, wie es Astrid Lindgren einst in ihren Kinderbüchern beschrieben hat.

Je näher Sie mit dem Wohnmobil in Richtung Nordkap fahren, umso ruhiger wird es um Sie herum! Die Orte werden kleiner und die Natur erscheint unberührt. Auch Elche, Wölfe und Bären leben hier noch in den Tiefen der Wälder, und es gibt zahlreiche Campingplätze, auf denen Sie die großartige Landschaft genießen können.

Doch auch Städte wie Malmö, Stockholm, Oslo oder Trondheim begrüßen Urlauber. Besuchen Sie bekannte, kulturelle Sehenswürdigkeiten und genießen Sie den nordischen Lifestyle. Das perfekte Kontrastprogramm für alle Reisenden, die sich Abwechslung im Urlaub wünschen. Wie Sie sehen können – eine Rundreise durch Skandinavien mit dem Wohnmobil lohnt sich! Also wann verwirklichen Sie Ihren Traum?

Die Reiseroute und bekannte Sehenswürdigkeiten

So könnte Ihre Rundreise durch Skandinavien mit dem Wohnmobil aussehen: Starten Sie von Deutschland in Richtung Dänemark weiter nach Schweden und Norwegen. Ihre Route lässt sich natürlich individuell planen und durch weitere Ausflugsziele erweitern.

Skandinavien mit dem Wohnmobil - die Reiseroute
Die Reiseroute

Göteborg

Sonnenuntergang in Göteborg
Sonnenuntergang in Göteborg

Göteborg ist eine Großstadt in Schweden und liegt am Fluss Göta älv. Dieser zieht wild verzweigt durch die Stadt und erinnert, nicht selten, an Amsterdam. Westlich der Stadt beginnt der Göteborger Schärengarten. Die romantische Küstenlandschaft ist eine Oase der Ruhe. Machen Sie unbedingt einen Ausflug mit dem Raddampfer und erleben Sie die schwedische Naturlandschaft hautnah. Wer mit Kindern verreist, sollte beim Besuch in Göteborg den bekannten Freizeitpark Liseberg besuchen. Hier gibt es Fahrgeschäfte, die Kinderaugen strahlen lassen und jede Menge süße Leckereien, wie Kanelbullar, die in ganz Schweden beliebten Zimtschnecken. Um diese kommen Sie bei einem Urlaub in Schweden einfach nicht drum rum. Probieren lohnt sich!

Mehr über Schweden finden Sie hier: Schweden entdecken

Oslo

Das alte Parlamentsgebäude in Oslo
Das alte Parlamentsgebäude in Oslo

Am Oslofjord pulsiert das Leben! Nicht ohne Grund gilt die Hauptstadt von Norwegen auch als Herz des Landes. Die kulturelle Vielfalt ist hier besonders groß und bekannte Sehenswürdigkeiten liegen oft nicht weit auseinander. Besuchen Sie beispielsweise das königliche Schloss oder Akershus. Die imposante Festungsanlage ist ein stillgelegtes Gefängnis. Aber auch ein Besuch im Wikingermuseum lohnt sich. Hier gibt es drei original Wikingerschiffe – ein besonderes Highlight für Kinder. Auch kulinarisch hat die Stadt einiges zu bieten und shoppen kann man in der Altstadt ganz wunderbar.

Stavanger

Straßen und Gebäude des alten Stavanger
Straßen und Gebäude des alten Stavanger

Stavanger liegt in Südnorwegen und ist bekannt für ihre mittelalterliche Altstadt. Hier finden Sie uralte, norwegische Holzhäuser. Sie stammen aus dem 18. Jahrhundert und allein der Anblick verzaubert. Buchen Sie eine Stadtführung und erfahren Sie mehr über das Leben anno 1901 und halten Sie die besondere Atmosphäre Stavangers in Fotoaufnahmen fest. Kunstinteressierte kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. In der Stadt gibt es besonders viele Kunstgalerien! Unweit von Stavanger liegt die bekannte Felsformation von Preikestolen. Beide Ausflugsziele lassen sich an einem Urlaubstag prima kombinieren.

Bergen

Familie auf Trolltunga
Familie auf Trolltunga

Bergens Landschaft ist bekannt für lange Fjorde und hohe Berge. Hier kann man die wunderschöne Natur bei einer Wanderung erkunden. Wandern Sie nach „Trolltunga“, einem riesigen Felsvorsprung, der wie eine Trollzunge in die Landschaft ragt. Von hoch oben haben Sie einen wunderschönen Rundumblick und Sie erfahren einige spannende Geschichten über die kleinen Trolle, die man sich in Bergen und Umgebung noch heute gerne erzählt. Allerdings ist die Tour nicht für Anfänger gedacht. Sie sollten sich aus diesem Grund sicher im Hochgebirge bewegen können. Eine leichtere Route führt Sie mit der Seilbahn hinauf zum Gipfel des Flöyen. Hier oben gibt es einfache Wanderrouten und die Fernsicht ist mindestens genauso schön.

Flamsbana

Flamsbana
Flamsbana

Heute steigen Sie vom Wohnmobil in den Zug um! Flamsbana ist eine der bekanntesten Zugstrecken weltweit. Warum? Flamsbana ist die steilste Bahnstrecke der Welt, denn sie bringt Besucher täglich vom Aurlandsfjord hinauf zur Bergstation Myrdal. Die Reise dauert eine Stunde und führt vorbei an faszinierenden Wasserfällen, schroffen Felswänden und dem wunderschönen Aurlands. Eine herausragende Sehenswürdigkeit, die Sie bei Ihrer Rundreise nicht verpassen dürfen.

Geirangerfjord

Skandinavien mit dem Wohnmobil bereisen- am Geirangerfjord
Skandinavien mit dem Wohnmobil bereisen- am Geirangerfjord

Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde in ganz Norwegen. Er wurde längst von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt und beeindruckt durch faszinierende Landschaften. Fahren Sie nach Geiranger und nehmen Sie an einer Fjordrundfahrt teil. Hier haben Sie die einmalige Chance die beeindruckenden Wasserfälle „Die sieben Schwestern“ hautnah zu erleben. Ein ganz besonderes Naturspektakel! Besonders beeindruckend ist der Anblick auf den Wasserfall im Frühjahr. Dann schmilzt der Schnee und Wassermassen stürzen 250 Meter in die Tiefe. Entlang des Geirangerfjords gibt es unzählige Campingplätze für erholsame Stunden.

Lillehammer

Lillehammer

Elche gelten in Skandinavien als „Könige des Waldes“. So auch in Lillehammer! Da Elche jedoch recht scheue Weggefährten sind, kann es passieren, dass Sie während Ihrer Rundreise durch Norwegen und Schweden nicht ein einziges Tier zu Gesicht bekommen. Deswegen lohnt sich eine Elchsafari! Die Safari startet vor den Toren der Stadt. Gemeinsam mit einem Wildhüter fahren Sie hinaus in die Wildnis. Hier gibt es nichts außer Wald! Bepackt mit Fernglas und Rucksack geht es los. Die Safari bringt Sie zu beliebten Rastplätzen der Elche und mit etwas Glück entdecken Sie vielleicht eine ganze Familie. Ein einzigartiges Erlebnis wartet auf Sie! Und im Anschluss an die Elchsafari lohnt sich ein Abstecher in die Innenstadt von Lillehammer. Lassen Sie den Tag in einem Restaurant ausklingen.

Tipps und Hinweise für das Reisen mit dem Wohnmobil in Skandinavien

Anbei haben wir für Sie noch ein paar nützliche Tipps für Ihre Reise nach Schweden und Norwegen zusammengefasst. Lesen Sie selbst: 

Die Mautgebühren

Wenn Sie eine Reise nach Norwegen planen, bedenken Sie, dass für viele Straßen eine Mautgebühr entrichtet werden muss. Die meisten norwegischen Mautstationen sind bereits automatisiert, das heißt, dass Kennzeichen automatisch registriert werden. Die Rechnung wird Ihnen später auf dem Postweg übermittelt. Auch für abgelegene Landstraßen und private Bergstraßen fallen in der Regel Mautgebühren an. Diese müssen bar beglichen werden. Halten Sie also immer ein wenig Kleingeld im Wohnmobil bereit.

Die skandinavische Straßenverkehrsordnung

In Skandinavien müssen sich Autofahrer, anders wie in Deutschland, an eine festgelegte Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Wir raten Ihnen die Geschwindigkeit einzuhalten, denn allein in Schweden gibt es rund 1.500 Geschwindigkeitsmessstellen. Fahren Sie schneller als die vorgeschriebenen 80 bis 90 Km/h, drohen hohe Geldstrafen. In vielen norwegischen und schwedischen Städten gilt Tempo 40. Also Fuß vom Gas und Urlaub in aller Ruhe genießen! Beachten Sie zudem, dass in Skandinavien auch tagsüber mit Licht gefahren werden muss.

Sie können sich ausführlich zur Maut, den Verkehrsregeln, Dieselfahrverboten und Tankkosten in Skandinavien in diesem Artikel informieren: Autofahren in Skandinavien

Packliste Wohnmobil

Wie im Auto gehören Warnwesten, ein Warndreieck und der Verbandskasten zur Grundausrüstung eines Wohnmobils. Je nach Jahreszeit empfehlen wir Ihnen das Mitführen von Schneeketten – gerade wenn Sie im Winter nach Skandinavien reisen möchten. Aufgrund der verpflichtenden Fahrt mit Licht sollten Sie auch ein Ersatzlampenset an Board haben. Auch wenn es keine Pflicht ist – verstauen Sie auch einen Feuerlöscher in Ihrem Wohnmobil.

Denken Sie an das richtige Beladen Ihres Wohnmobiles. Achten Sie besonders auf das zulässige Gesamtgewicht!

Wildcampen in Norwegen

In Norwegen und Schweden gehört Wildcampen von jeher zum Leben. Es ist sogar als „Jedermannsrecht“ gesetzlich verankert und besagt, dass die freie Natur von jedem Menschen genutzt werden darf. Bei Ihrer Reise durch Skandinavien mit dem Wohnmobil, können Sie somit fast überall zelten oder parken. Allerdings sollten Sie auf die Natur achten. So zum Beispiel beim Thema „offene Feuerstelle“! Am Lagerfeuer sitzen und grillen ist idyllisch, aber achten Sie auf einen geeigneten Platz. Auch in Skandinavien steigt im Sommer die Waldbrandgefahr! Deswegen ist offenes Feuer in Waldnähe von Mitte April bis Ende September untersagt.

Die Einreisedokumente

Schweden, als Mitglied der Europäischen Union, ermöglicht Besuchern die Einreise mit einem gültigen Personalausweis oder dem Reisepass. Norwegen ist zwar kein EU-Mitglied, deshalb gilt für EU-Bürger bei der Einreise nach Norwegen das Schengener Abkommen. Sie suchen weitere Informationen? Dann informieren Sie sich auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. Hier gibt an detaillierte Antworten zu vielen Ihrer Fragen.

Sie sehnen sich nach unbeschwerten Tagen in Skandinavien mit dem Wohnmobil? Vor Ort erwartet Sie viel Abwechslung und Natur. Gerade für Freiheitsliebende gibt es wohl nichts Schöneres als mit dem Wohnmobil Skandinavien zu bereisen. Fernab von überfüllten Hotelanlagen erkunden Sie den Norden mit einem Camper stressfrei – und das Highlight – Sie wachen jeden Morgen an einem anderen Ort auf.

Verreisen mit dem Wohnmobil ist ideal für Familien mit Kindern, abenteuerlustige Paare mit Hund oder alleine.

Falls Sie für Ihre Reise noch das passende Wohnmobil suchen, sprechen Sie uns an! Egal ob Sie ein Wohnmobil mieten, oder ein eigenes Wohnmobil kaufen wollen – wir helfen Ihnen weiter! Gerne beraten wir Sie auch persönlich in Oranienburg bei Berlin!

Autofahren in Skandinavien

Autofahren in Skandinavien

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Planen Sie eine Reise in den Norden Europas? Mit dem Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil? Dann sollten Sie nicht nur die Reiseführer studieren, sonder sich auch über das Autofahren in Skandinavien informieren, über die Verkehrsregeln, Maut, Dieselfahrverbote und Tankkosten. Gute Fahrt!

Mit dem Auto durch Dänemark

Unser Nachbarland Dänemark erreicht man auf dem Landweg über Jütland oder mit Fähren und über Brücken zu den Inseln.

Die Tarife für die Fähren sind abhängig von Saisonzeiten, von der Größe des Autos und der Personenzahl. Jedoch bewegen sich die Preise durchweg im niedrigen bis mittleren Eurobereich. Kinder unter 11 Jahren sind grundsätzlich kostenfrei.

Maut in Dänemark

Die Brücke über den Storebaelt sowie die Brücken-Tunnel-Kombination über den Öresund zwischen Dänemark und Schweden sind gebührenpflichtig, z. B. kosten Wohnmobile und Autos bis zu einer Länge von 6 Metern in der Brücken-Tunnel-Kombination über den Öresund (zwischen Kopenhagen-Kastrup in Dänemark und Malmö-Lernacken in Schweden) 52 EUR, zahlbar am Kassenhäuschen auf schwedischer Seite.

Wer mit Kreditkarte zahlt, kann für mehrmaliges Überqueren der Brücken eine Vergünstigung für die Maut in Dänemark erhalten.

Auf Autobahnen und Landstraßen wird keine Maut in Dänemark erhoben.

Verkehrsregeln in Dänemark

Die Verkehrsregeln in Dänemark weichen in manchen Punkten von den Verkehrsregeln in Deutschland ab.

  • Innerorts gilt ein Tempolimit von 50 km/h, außerhalb von Ortschaften gelten 80 km/h. Auf den meisten Autobahnen darf 130 km/h gefahren werden. Eine Ausnahme gibt es dabei rund um Kopenhagen, wo nur 110 km/h erlaubt sind. (Laut Bußgeldkatalog, sind bei Verstößen zwischen 70 und 300 EUR direkt vor Ort zu zahlen.)
  • Auch am Tag muss mit Abblendlicht gefahren werden.
  • Weiße Dreiecke auf der Straße aufgemalt, bedeuten, dass an der Kreuzung die Vorfahrt zu beachten ist.

Parken in Dänemark

Das Parken in Dänemark ist entlang den weiß gestrichenen Bordsteinkanten erlaubt und am Seitenrand, wenn der Abstand zum durchgezogenen Mittelstreifen mindesten drei Meter beträgt.
In Bereichen, die als Parkplätze ausgewiesen sind und auf privaten Parkplätzen vor Supermärkten und Einkaufszentren dürfen Sie ebenfalls parken. 

Parkverbote gelten entlang von gelb gestrichenen Bordsteinkanten
Innerhalb von zehn Metern vor und nach einer Kreuzung und zehn Meter vor und nach
Bushaltestellen, Fußgängerüberwegen und Radwegeinmündungen

Diesel Fahrverbote

Diesel Fahrverbote gelten in Kopenhagen, Odense, Aarhus und Aalborg für Diesel-Lkw und -Busse über 3,5 t, die nicht der Euro-Norm 4 entsprechen.

Tanken in Dänemark

Die Preise für Diesel mit 1,53 EUR und für Bleifrei Super mit 1,78 EUR liegen durchschnittlich höher als in Deutschland.

Mit dem Auto durch Schweden

Schweden hat ein sehr gut ausgebautes Straßennetz von Süden bis in den hohen Norden. Die Straßen sind auch abseits der Hauptstraßen in gutem Zustand und können auch problemlos mit Wohnmobilen befahren werden.

Maut in Schweden

Es gibt keine Maut in Schweden.

Auch wenn grundsätzlich keine Maut in Schweden erhoben wird, so gelten doch in den Innenstädten von Stockholm und Göteborg Gebühren, die allerdings nicht an Wochenenden, nicht an Feiertagen und nicht im Juli erhoben werden. Damit vermeidet man Diesel-Fahrverbote. 
Abweichen von den sonstigen Gepflogenheiten, werden auf den Brücken von Motala und Sundsvall Gebühren fällig.

Verkehrsregeln in Schweden

  • Ein paar Besonderheiten der Verkehrsregeln in Schweden weichen von Deutschland ab.
  • Wie in Dänemark muss auch in Schweden tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden.
  • Durchgezogene gelbe Linien am Straßenrand bedeuten absolutes Halteverbot.
    Gestrichelte gelbe Linien oder gelbe Zickzack-Linien stehen für Parkverbot und eingeschränktes Halteverbot.
  • Straßenbahnen in den Städten haben immer Vorfahrt. 
  • Auf einigen Landstraßen und Schnellstraßen sind am rechten Fahrbahnrand Fahrstreifen markiert, damit man eventuell schnelleren Fahrzeugen ausweichen kann.
  • Ein weißes „M“ auf blauem Grund zeigt an, dass der Gegenverkehr Vorfahrt hat und man die nachfolgende Ausweichstelle benutzen muss.
  • Wie auch in Deutschland sind gefährdete Stellen mit Wildwechsel besonders ausgeschildert.
  • Winterreifen sind vom 01. Dezember bis 31. März Pflicht. Dazu sind eine Schaufel im Auto und ausreichend Frostschutzmittel im Kühlwasser gesetzlich vorgeschrieben.
  • Zu den Verkehrsregeln in Schweden gelten folgende Geschwindigkeitsbegrenzungen: 
    • 110-120 km/h auf Autobahnen und Schnellstraßen, 
    • 70-90 km/h auf kleineren Straßen und 
    • 50 km/h in Ortschaften.

Tanken in Schweden

Super Bleifrei 1,46 EUR und Diesel 1,35 EUR kosten im Durchschnitt
Die meisten Tankstellen sind mit Selbstbedienung und man zahlt mit Kreditkarte. Sobald die Tankstellen mit Tankwart besetzt sind, kostet der Treibstoff in der Regel 0,15 Schwedenkronen mehr.

Mit dem Auto durch Norwegen

Verkehrsregeln in Norwegen

  • Zu den wichtigsten Verkehrsregeln in Norwegen zählen im Unterschied zu Deutschland die Geschwindkeitsbegrenzungen auf Autobahnen und Schnellstraßen bis maximal 80 km/h. Innerorts sind 50 km/h erlaubt.
  • Wie in Dänemark und Schweden, gilt auch in Norwegen die Bestimmung, immer mit Abblendlicht zu fahren.
  • Straßenbahnen haben in jedem Fall Vorfahrt vor dem Auto.
  • Gesonderte Spuren sind für bestimmte Verkehrsmittel wie Busse oder Taxis vorbehalten. Teilweise sind Busspuren für Elektroautos freigegeben. Als weitere Besonderheit gibt es Fahrspuren, die nur für ÖPNV oder Fahrgemeinschaften reserviert sind und durch besondere Verkehrszeichen gekennzeichnet sind, bei denen zwei oder mehr Personen im selben Fahrzeug sitzen. 
  • Wildwechsel ist ebenso wie in Schweden auch in Norwegen ein Thema und Schilder mit Elchen und Bären, Rentieren und Hirschen weisen auf die Gefahr hin. Ansonsten gelten die gleichen Verkehrsregeln in Norwegen wie in Deutschland.

Maut in Norwegen

Maut in Norwegen wird auf zahlreichen Straßen, Brücken, Tunnel und Bergpässen verlangt. Die Erfassung der Fahrzeuge erfolgt elektronisch. Eine Bezahlung vor Ort gibt es nicht. Am besten schließt man einen AutoPass-Vertrag mit einer Mautgesellschaft ab. Jede Durchfahrt wird an den Maut Stationen automatisch registriert und die Gebühr anschließend per Rechnung erhoben. 

In den Städten: 
Bærum
Bergen
Bodø
Førde
Grenland
Harstad
Haugesund
Kristiansand
Namsos
Nord-Jæren
Oslo und
Trondheim
gibt es kein Diesel-Fahrverbot, stattdessen wird eine City-Maut erhoben.

Maut in Norwegen wird zum Teil auch auf kleinen, abgelegenen Privatstraßen erhoben. Dazu füllt man ein Formular an aus und legt es gut sichtbar auf das Armaturenbrett.

Tanken in Norwegen

Die Kraftstoffpreise liegen in Norwegen deutlich über den Preisen in Deutschland mit durchschnittlich 1.75 EUR für Super Bleifrei und 1,63 EUR für Diesel.

Mit dem Auto durch Finnland

Maut in Finnland

Es wird keine Maut in Finnland erhoben und auch die allermeisten Fährverbindungen zu den Inseln und Schären sind kostenlos. Als Orientierung dienen dabei die gelb gekennzeichneten Fährverbindungen.

Verkehrsregeln in Finnland

  • Eine Besonderheit bei den Verkehrsregeln in Finnland ist es, dass ein zu geringer Reifendruck ein Bußgeld nach sich ziehen kann.
  • Auch in Finnland gilt, jederzeit mit Abblendlicht zu fahren.
  • Die Verkehrsregeln in Finnland sind kaum Unterschiedlich zu Deutschland. Innerorts gelten 50 km/h und außerhalb 80 km/h. Auf größeren Straßen dürfen im Sommer 100 km/h gefahren werden und auf Autobahnen 120 km/h. 
  • Im Winter sind Winterreifen gesetzlich vorgeschrieben und als Höchstgeschwindigkeit gelten überall 80 km/h.

Tanken in Finnland

Der Preis pro Liter Super Bleifrei beträgt durchschnittlich 1,54 EUR und bei Diesel 1,34 EUR.

Diesel-Fahrverbote gelten nicht und trotzdem wird auch in den Städten keine Maut in Finnland erhoben.

Auto in Holland

Mit dem Auto in Holland unterwegs

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Autofahren in Holland – Alle nötigen Informationen

Millionen Deutsche bereisen jedes Jahr unser Nachbarland Holland mit dem Auto. Autofahren in Holland ist sicher und angenehm, da die Verkehrsregeln den unseren ähneln und das Straßennetz gut ausgebaut ist.

Maut in Holland

Ein großer Vorteil ist, dass es in ganz Holland nur zwei Straßen gibt, auf denen die Zahlung einer Maut anfällt: Der Dordtse Kil und der Westerscheldetunnel. Maut in Holland ist für die Autofahrer also kein großes Thema.

Tanken in Holland

In Holland ist an nahezu jeder Ecke eine Tankstelle zu finden, die LPG, Diesel und Benzin anbietet. Nicht nur getankt werden kann hier problemlos, auch Zeitschriften, Getränke und Essen kann hier gekauft werden. Ein guter Tipp ist es, möglichst weit weg von den Autobahnen zu tanken, denn in der Regel ist der Kraftstoff an der Autobahn teurer als anderswo. LPG ist vor allem an Tankstellen, die sich außerhalb von Ortschaften befinden, erhältlich.

Verkehrsregeln in Holland 

Die Sicherheit im Straßenverkehr wird in dem kleinen Land sehr groß geschrieben. Daher sind die Verkehrsregeln Holland streng geregelt. Es gibt in Holland fast überall sehr viele Blitzanlagen und oft führt die Polizei individuelle Verkehrskontrollen durch. Daher sollte davon abgesehen werden, die Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten, während der Fahrt zu telefonieren oder sich alkoholisiert hinter das Lenkrad zu setzen. Wenn in Holland gegen die Verkehrsregeln verstoßen wird, drohen zum Teil sehr hohe Strafen und Bußgelder. Auch zu beachten, dass es in Holland die Gurtpflicht gibt, die für die vorderen wie auch die hinteren Passagiere gilt. 

Die Höchstgeschwindigkeit in Holland

Auf den Autobahnen wird je nach Abschnitt eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 100 bis 130 Kilometern pro Stunde angesetzt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen beträgt 80 km/h, in Städten oder Ortschaften dürfen höchsten 50 oder 30 km/h gefahren werden. Es gibt viele Autobahnen, auf denen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge über eine relativ lange Strecke gemessen wird, daher ist es ratsam, die Geschwindigkeitsbegrenzung immer einzuhalten. 

Das Parken in Holland 

Besonders in den holländischen Großstädten sind die Parkplätze in der Regel kostenpflichtig. Das Auto kann entweder an gekennzeichneten Parkplätzen oder in einem Parkhaus abgestellt werden. Die Bezahlung hier ist in der Regel mit Bargeld in Münzform, Kredit- oder EC-Karte möglich.

Umweltzonen und Dieselfahrverbote in Holland

Auch in Holland gibt es bereits in den Großstädten die bekannten Umweltzonen, in die Fahrzeuge mit einem hohen Schadstoffausstoß nicht einfahren dürfen. Dies gilt besonders für alte Dieselfahrzeuge. Die jeweiligen Umweltzonen und Fahrverbote für Diesel sind von den jeweiligen Städten individuell geregelt. Vor einer Fahrt in diese Städte sollte sich individuell über die Regelungen informiert werden. Städte, die dazu gehören sind unter anderem Rotterdam, Utrecht, Arnheim und Amsterdam. Nach oben

Autos in Frankreich

Mit dem Auto in Frankreich unterwegs

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Mit dem Auto Frankreich

Sicher freuen Sie sich schon auf Ihre Reise mit dem Auto nach Frankreich und befinden sich mitten in der Planung. Um es Ihnen etwas leichter zu machen, haben wir hier ein paar Informationen über das Autofahren in Frankreich gesammelt, damit es keine bösen Überraschungen gibt und Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen genießen können. Gute Fahrt!

Verkehrsregeln Frankreich

Im Großen und ganz sind die Verkehrsregeln Frankreich den unseren sehr ähnlich. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es bei unseren Nachbarn allerdings eine generelles Tempolimit auf Autobahnen. Wie bei uns sind diese mit A+Nr. gekennzeichnet und ein Tempo von 130 km/h (bei Nässe 110 km/h) darf nicht überschritten werden. Achtung, auf Landstraßen gilt ein Tempolimit von nur 80 km/h! In Stadtgebieten darf man wie bei uns auch 50 km/h fahren. Außerdem gibt es bestimmte Geschwindigkeitsbegrenzungen für Fahranfänger. Diese dürfen auf der Autobahn lediglich 110 km/h fahren, auf Schnellstraßen (N+Nr.) 100 km/h und außerhalb von Ortschaften maximal 80 km/h. 

Maut Frankreich

Auf den meisten französischen Autobahnen wird eine Maut fällig. Dazu kommen noch manche Brücken, Schnellstraßen und Tunnel. Eine Mautstelle ist durch „Péage“ gekennzeichnet. Bezahlt wird meist bei Verlassen oder Wechsel der Autobahn. Sie müssen mit durchschnittlich 7 Cent je Kilometer rechnen. Die Maut Frankreich können Sie mit allen gängigen Kreditkarten, mancherorts auch mit EC-Karte, bezahlen. PKWs gehören zur günstigsten Kategorie 1, Wohnwagen und Wohnmobile zur 2. 

Einschränkungen für bestimmte Fahrzeugtypen

In Frankreich gibt es seit einiger Zeit mit die „Crit Air“ bezeichnete Umweltplakette. Diese haben 6 Abstufungen. Die Städte Paris, Lyon, Grenoble, Lille, Toulouse und Straßburg haben Umweltzonen (ZCR). Deutsche Umweltplaketten sind nicht gültig. Sie erhalten die Vignette auf Antrag für Autos die nach 1996 zugelassen wurden. 

Wie teuer ist der Kraftstoff in Frankreich

Regional, aber auch innerhalb einer Stadt, kann es große Unterschiede geben. Tanken Sie am besten an Tankstellen bei großen Supermärkten, diese sind oft am günstigsten. Momentan sind die Benzinpreise in Frankreich mit den unseren vergleichbar. 

Sonstiges zum Autofahren in Frankreich

  • Bei einer Panne oder einem Unfall auf der Autobahn kann der Pannenservice über Notrufsäulen erreicht werden. 
  • Abseits der Schnellstraßen ist der AIT-Assistance, unter der Nummer 0800 08 92 22 zu verständigen. Ein Auslandsschutzbrief ist immer empfehlenswert. 
  • Die Feuerwehr erreichen Sie mit der Nr. 17 und die Polizei mit der 18. Diese sollte bei Personenschäden generell immer gerufen werden. 
  • Kinder dürfen erst ab 11 Jahren auf den Vordersitz sitzen und ein Kindersitz ist Pflicht.
  • Ein Parkverbot lässt sich an auf dem Boden befindlichen Linien erkennen: Gelbe, durchgezogene Linie bedeutet absolutes Halteverbot, eine gestrichelte Parkverbot und eine blaue, Parken nur für Berechtigte
  • Wie in Deutschland ist das Telefonieren ohne Freisprechanlage auch in Frankreich verboten

Wichtige Hinweise auf Französischen Straßenschildern

Centre Ville bringt Sie zur Stadtmitte
Deviation bedeutet Umleitung
Interdiction de stationner deutet auf ein Park- und Halteverbot hin
Passage interdit bedeutet Durchfahrt verboten
Beim Hinweis Ralentir sollte Sie langsam fahren
Sortie führt Sie zur Ausfahrt
Travaux weißt auf eine Baustelle hin

Frühlingserwachen

Die Top 5 Reiseziele im Frühling

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Drei Wörter lassen das Herz von Weltenbummlern höher schlagen: Reisen, Frühling, Wohnmobil. Ohne Kompromisse wird das Ziel ins Auge gefasst, die Reiseroute berechnet und die Schönheit europäischer Traumorte erkundet. Ganz ohne nervigen Buchungsaufwand und stressiger Flughafenanreise. Mit dem Wohnmobil ins Frühjahr starten oder einfach dem Frühling im Wohnmobil entgegen fahren – das ist der gelebte Traum reiselustiger Menschen, die gern unabhängig und unbeschwert Ihren Urlaub verbringen wollen. Als Inspirationsquelle werden folgend die Top 5 der begehrtesten Reiseziele Ostern 2019 kurz beschrieben:

Für Freiheitsliebende und Abenteuerlustige gibt es wohl nichts besseres als mit dem Wohnmobil zu verreisen. Fernab von Massentourismus und den ewig gleichen Hotelkomplexen aus Beton lässt sich im fahrenden Wohnzimmer absolut stressfrei die Welt erkunden. Aufregend und bequem zugleich – das ist Urlaub mit dem Wohnmobil. Ob allein, als Pärchen oder mit Kind und Hund – mit dem Wohnmobil zu verreisen bedeutet, alles ist möglich.

Die blaue Lagune – Algarve

Reiseziel Ostern: Algarve

Reiseziel Ostern: Algarve

Der Frühling blüht grün und die Algarve leuchtet türkis-blau. Das versteckte Paradies, am südlichsten Zipfel Portugals, lädt Wohnmobil-Urlauber auf einen gemütlichen Trip entlang der Küstenlinie ein, um den unverwechselbaren Wind des Ozeans zu spüren und den atemberaubenden Ausblick auf das tiefe Azurblau des großen Teiches zu genießen. Dieses Reiseziel eignet sich perfekt für eine Reise im Wohnmobil. Es bietet neben seinen unzähligen Sandstränden traumhafte malerische Lagunenlandschaften, außergewöhnliche Buchten und faszinierendes Felsengestein. Im Frühjahr herrschen angenehme Temperaturen, Sonnenanbeter werden schon mit acht Sonnenstunden täglich verwöhnt. Die exotische Vegetation ist reich an Feigenbäumen, Granatbäumen und der strahlenden Mandelblüte, die ihren himmlischen Duft überall verströmt.
Sportbegeisterte kommen gänzlich auf ihre Kosten, denn die Algarve ist ein Reich für Surfer und Golfer. Wer es entspannter angehen lassen will, schlendert an den langen Stränden entlang oder wandert im einzigartigen Hügelland, der Serra, das von Touristen bisher noch kaum wahrgenommen wird. Eine gute Gelegenheit, um der Hektik des Alltags zu entkommen und stückchenweise die Schätze der Algarve zu entdecken – zahlreiche Klippen, Leuchttürme und Lagunen wie im Bilderbuch. Historiker bestaunen mit großen Augen die besonders sehenswerten römischen Villen. Da, wo einst Kolumbus am Kap St. Vincent lebensbedrohlich in eine Seeschlacht geriet, ist immer noch das Flair geschichtsträchtiger Ereignisse spürbar. Zu früheren Zeiten endete im Süden der Algarve offiziell die Welt, heute beginnt hier Urlaub.

An der Algarve gibt es so viele schöne Flecken, das man gar nicht weiß, wo man hinfahren soll. Wenn Sie Inspiration brauchen, klicken Sie hier!

Auf geht‘s ins Land des Lachens – Holland

Windmill with beautiful tulip field in Holland.

Holland und seine Oranje, das fröhlichste Volk in ganz Europa, ist ganz besonders im Frühling und mit dem Wohnmobil eine Reise wert. Das Flachland lädt ein zu unkomplizierten Fahrten quer durchs ganze Land. Radfahrer packen am besten einfach ihr Bike mit ins Wohnmobil und genießen die unfassbare Leichtigkeit des Seins mit dem Rad.
Auch wenn das Land zum Großteil tief unterm Meeresspiegel liegt, so hat es eine Menge an landschaftlicher Naturattraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Blühende Tulpenfelder, gigantische Windmühlen und gut gelaunte Amsterdamer überraschen Gäste aus der ganzen Welt. In der Hauptstadt wird jeder Besucher überschüttet mit der unbeschwerten Mentalität der freundlichen Einwohner, die sich mit einem aufrichtigen Grinsen durch die engen Straßen drängen. Geschichtsfreunde finden kulturelle Highlights wie das berühmte Van Gogh-Museum, das Anne-Frank-Haus oder das zum Weltkulturerbe gehörende Windmühlenschauspiel von Kinderdijk.

Holland ist bunt!

Holland ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderes Land. Mit dem Wohnmobil lassen sich Zwischenstopps im modernen Rotterdam und im königlichen Den Haag ganz leicht einrichten. Und das lohnt sich richtig. In Rotterdam wartet ein bekannter Hafen und eine tolle Skyline auf Besucher. Es ist die ideale Stadt für Shopping-Touren und Clubbesuche. Außerdem gibt es die spektakulären Kubushäuser zu bestaunen oder Mutige wagen einen Aufstieg zum Euromast. Sightseeing extrem steht dann en masse in Den Haag auf dem Programm.
Urlauber mit Kindern fahren am besten in einen der riesigen Freizeitparks, dort gibt es Action und Fun für die ganze Familie. Naturliebhaber nehmen die Route Richtung Nordsee, wo zauberhafte Dünenlandschaften und kuschelige Strandcafés zum Verweilen einladen. Wie wäre es mit einem Aufenthalt in Zandvoort zum Beispiel? Wo neben einem traumhaften Blick auf die Brandung die Rennstrecke Circuit Park als Highlight für Motorsportfans dient. Unbedingt sehenswert sind die Blumenfelder des Blumen-Badeorts Nordwiijk. Reisen zu Ostern ist an diesem Ort ein absolutes Muss. Denn nie strahlen die Felder voller Narzissen, Tulpen und Krokusse schöner als im Frühjahr.

Manchmal denkt man, die Holländer hätten das Campen erfunden. Dementsprechend gibt es in dem kleinen Land eine riesige Anzahl hervorragender Campingplätze.

Sous le soleil – Die Côte d‘Azur

Der Traum aller Sonnen-Verliebten ist und bleibt die Côte d’Azur. An der französischen Mittelmeerküste, wo Fürsten und Millionäre residieren, begeben sich Urlauber mit dem Wohnmobil auf den Spuren der Reichen und Schönen. Heiß begehrte und weltbekannte Hochburgen wie Saint Tropez, Nizza, Cannes und Monaco stehen nach wie hoch im Kurs bei Touristen, denn royales Flair und Jetset lassen grüßen und ziehen Reisende alljährlich in ihren Bann.
Aber die im Sonnenschein und Promi-Auflauf glänzende Küste hat noch viel mehr Sehenswertes in petto, für das sich eine Reise durchaus lohnt. Besonders im Frühling gehört die Küste zu einem der schönsten Reiseziele, denn der Tourismus boomt zu dieser Zeit noch nicht so sehr und das mediterrane Klima offeriert milde 20 Grad. Entdecker im Wohnmobil werden mit kleinen Dörfern voller französischem Charme, türkisfarbenem Wasser und beeindruckenden Gebirgslandschaften des Vor-Alpenlandes überrascht.

Frankreich ist ein traumhaftes Land für Camper und bietet viele Campingplätze direkt am Meer.

Ab in den Frühling – Im Wohnmobil flexibel und erlebnisreich Urlaub machen

Das römische Amphitheater in Arles, das wunderschöne Gebirge Massif de l‘Esterele, das auf einem Felsvorsprung erbaute verträumte Blumendorf Auribeau – all das gehört zu den Schönheiten der Côte d‘Azur. Und noch mehr. Der Palais de Papes in Avignon etwa, ein architektonisches Meisterwerk, Weltkulturerbe und Touristenmagnet. Für besonders abenteuerlustige und sportliche Urlauber empfiehlt sich eine Kajaktour in der faszinierenden Verdonschlucht. Auch Kletterer und Wanderer erleben hier unvergessliche Augenblicke für die Ewigkeit. Nie ist mehr Freiheit als hier. Denn: „Zu reisen ist zu leben“, so schrieb einst Hans Christian Andersen.

Der Klassiker – Südtirol forever

Der Deutsche liebt Südtirol. Und kein Wohnmobil-Urlauber kommt um dieses Reiseziel umhin, weil nirgendwo sonst die Dolomiten in ihrer dominanten Pracht so hell erscheinen und die kulinarischen Köstlichkeiten einfach unvergleichbar lecker sind. Über den berühmten Brennerpass geht es flott ins nördliche Italien, wo das Alpenland für alle Wandersportler und Naturverehrer genügend Möglichkeiten für neue körperliche Herausforderungen hergibt. Reizende und umschwärmte Städte wie Meran und Bozen locken jährliche Tausende in ihre gepflasterten Gassen und auf ihre traditionellen Märkte. Köstliche Schmankerl aus der populären Ferienregion wie der wunderbare Südtiroler Wein, der herzhafte Speck oder der kräftige Bergkäse verwöhnen den Gaumen und veredeln das alpine Abenteuer mit dem Wohnmobil.
In der heilen Bergwelt lassen sich Hüttengaudi und urige Gemütlichkeit erfahren. Das Südtiroler Archäologiemuseum gehört zu den besten ganz Italiens und präsentiert neben bedeutenden Ausstellungsstücken auch den weltbekannten Ötzi. Interessant und reizvoll für Gäste Südtirols sind auch die Provinz Bergamo oder die wunderschöne Seiser Alm. Sonnengereiftes Obst und prächtige Weinberge machen den Urlaub im Frühling zu einem unvergesslichen Erlebnis in Südtirol.

 

Mein absoluter Favorit unter den Campingplätzen in Südtirol ist „Camping Seiser Alm„.

Dolce Vita am Gardasee

Alle Jahre wieder entscheiden sich Wohnmobil-Fahrer für eine Fahrt zum Gardasee, dem größten See Italiens. Eingebettet im Alpenland wartet er auf seine Besucher im Frühling mit milden Temperaturen auf. Eine sagenhafte Naturlandschaft macht Urlauber regelmäßig sprachlos. Zypressen, Palmen und Olivenbäume zieren die hübschen Ortschaften. Viele schicke Hotels, familiäre Ferienhäuser und große Campingplätze gehören zu den Gründen, warum der Gardesee zu einem der beliebtesten Reiseziele Ostern gehört.
Und der idyllische See hat noch mehr auf Lager. Berühmte Freizeitparks wie Gardaland und Canevaworld werden immer wieder gern besucht. Ebenso die legendäre Villa Borghese auf der Isola del Garda, der größten See-Insel. Ein Stopp an einer der einzigartigen Orangerien erfreut das Urlauber-Herz. Am Gardesee gibt es immer wieder Neues aufzuspüren. Hier geht alles. Baden, segeln, sporteln. Der Gardasee ist ein Traum für Sportler und ein Garten Eden für Shopping-Süchtige. Es gibt außergewöhnliche Boutiquen, etliche Wochenmärkte und genug Outlets, um der Kauflust ausgiebig nachzugeben. Genießer fahren direkt nach Limone und probieren den unvergleichlichen Zitronengeschmack des Limoncello. Interessierte und Neugierige bestaunen die Scaligerburg im charmanten Sirmione. Wer Zeit genug mitbringt, umfährt den ganzen See und wird immer wieder eine neue Ecke am Gardasee erforschen können.

Rund um den See gibt es viele wunderschöne Plätze zum verweilen und übernachten. Hier finden Sie eine Auswahl.

Reisen im Frühling mit einem Wohnmobil

Fünf wundervolle Reiseziele warten im Frühling darauf, mit dem Wohnmobil angesteuert zu werden. Jedes davon birgt Einzigartiges für seine Besucher. Worauf noch warten? Bereits Goethe wusste: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“. Ob Algarve, Holland, Côte d‘Azur, Südtirol oder Gardasee – das alles sind super Reiseziele zu Ostern. Also: Los geht‘s!

Jetzt sind Sie dran!

Wohin verreisen Sie im Frühjahr? Wo verbringen Sie Ostern? Folgen Sie einem meiner Vorschläge? Oder haben Sie viel bessere Ideen? Hinterlassen Sie einen Kommentar und lassen Sie es mich wissen!

Wintercamping - Schnee zu Ostern

Wintercamping – Tipps für das Reisen im Winter

Wintercamping liegt im Trend, wie die Zahlen der Campingplatzbetreiber zeigen. Doch Camping bei Eis und Schnee ist eine ganz andere Sache als im Sommer. Lesen Sie unsere Tipps für das Reisen mit dem Wohnmobil im Winter.

Richtige Planung

Wintercamping mit dem Wohnmobil erfordert etwas mehr Planung und Vorbereitung als im Sommer.

Wählen Sie Ihren Campingplatz sorgfältig aus. Ein Platz fürs Wintercamping bietet zum Beispiel folgendes:

  • Gasflaschentausch
  • Beheizte Aufbewahrungs- und Trockenräume für die Skiausrüstung und andere nasse Kleidung
  • Beheizte Aufenthaltsräume
  • Sauna (kein Muss, aber sehr angenehm)
  • Campingshop – für Lebensmittel, aber auch für Ausrüstungsgegenstände

Hier noch einige Empfehlungen für Campingplätze (nicht von mir).

Richtig Heizen

Damit es in Ihrem Wohnmobil im Winter richtig schön mollig warm wird, sollten Sie vor allen Dingen gründlich Lüften. Im Fahrzeug sammelt sich Feuchtigkeit: jeder Mensch atmet über Nacht ungefähr einen halben Liter Wasser aus, beim Verbrennen von Propangas (zum Kochen und Heizen) entsteht Wasserdampf und die nasse Kleidung soll ja auch noch trocknen.

Und diese Feuchtigkeit muss raus da, es sonst im Wohnmobil ungemütlich wird und sich sogar Schimmel bilden kann. Kalte Luft ist relativ trocken und kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als warme: das Erwärmen kalter Luft trocknet also das Wohnmobil. Aber Vorsicht: kühlt diese Luft wieder ab, schlägt sich die Feuchtigkeit als Wasser nieder.

Am Besten ist zweimal am Tag gründliches Stoßlüften: morgens, um die Feuchtigkeit der Nacht herauszubekommen, und abends, damit sich über Nacht, wenn es kühler wird, keine Feuchtigkeit niederschlagen kann.

Schutz vor Kälte

Beim Wintercamping spielt der Schutz vor der Kälte natürlich eine wichtige Rolle. Camping im Winter soll ja schließlich gemütlich sein. Leider haben Wohnmobile etlich Kältebrücken, an denen die Wärme wieder verschwindet:

  • bei manchen Fahrzeugen weht kalte Luft durch die Lüftung des Fahrzeuges herein (einfach auf Umluftbetrieb stellen, die Lüftungsöffnungen sind dann zu)
  • gerade bei Teilintegrierten ist das ganze Cockpit schlechter isoliert als der Wohnbereich (hier hilft häufig eine Decke oder ein Vorhang, den Sie zwischen Wohnbereich und Fahrerhaus aufhängen)
  • manchmal schließt die Aufbautür nicht richtig, so dass dort immer ein kalter Luftstrom hereinkommt – auch hier hilft eine Decke manchmal Wunder
  • An den Fenstern geht viel Wärme verloren, da sie keine richtigen Doppelfenster sind. Schließen Sie die Verdunklungsrollos, entsteht ein Luftpolster und damit eine Isolation.
  • Besorgen Sie sich Winterabdeckungen für die Luftöffnungen des Kühlschranks. An diesen riesigen Öffnungen geht viel Wärme verloren

Aber Vorsicht: Decken Sie nicht die Zwangs Be- und Entlüftungen ab. Luftzirkulation und Austausch sind wichtig (siehe oben).

Strom, Wasser, Gas

Beim Wintercamping verbrauchen Sie mehr Strom als im Sommer: es ist die dunkle Jahreszeit – Sie machen also das Licht an. Die Heizung läuft länger und deren elektrische Gebläse verbraucht Strom. Auf der anderen Seite wird eine Solaranlage – sofern Sie eine haben – längst nicht den selben Ertrag liefern, wie im Sommer. Aus diesen Gründen ist das Freistehen im Winter eher problematisch.

Beim Wasser müssen Sie aufpassen, dass es nicht einfriert. Je nachdem, ob es sich um ein wintertaugliches oder winterfestes Wohnmobil handelt, ist der Frischwassertank eventuell nicht im beheizten Raum untergebracht. Beim Abwasser ist es nicht ganz so problematisch: stellen Sie einen Eimer unter den Auslass und öffnen Sie den Hahn. Das Schmutzwasser friert zwar trotzdem – aber eben nicht in Ihrem Fahrzeug. Besonders leicht bekommen Sie den Eisklotz aus einem Eimer in konischer Form wieder heraus.

Kontrollieren Sie vor der Reise das Frostschutzventil der Therme! Dieses öffnet bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und lässt alles Wasser hinauslaufen. Das Ventil schließt aber nicht automatisch. Mir ist es schon passiert, dass ich am Abend vor der Abreise Frischwasser aufgefüllt habe und dieses Ventil im Laufe der Nacht geöffnet hat. Am nächsten Morgen stand ich also vor einem großen Eissee.

Gas benötigen Sie vor allem zum Heizen. Sie sollten also unbedingt einen ausreichenden Vorrat mitnehmen. Bei mir reicht eine 11kg-Gasflasche für ungefähr drei Tage, wenn ich ständig heize, und gelegentlich das Wasser erwärme. Das hängt natürlich vom Wohnmobil und den Wetterbedingungen ab. Erkundigen Sie sich am besten bevor Sie losfahren, ob und wo Sie am Zielort Gasflaschen tauschen können!

Fahren im Winter

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Zum Wintercamping sollten Sie nur auf Winterreifen oder Ganzjahresreifen fahren! Wenn Sie in die Berge möchten, sollten Sie Schneeketten dabei haben, und auch wissen, wie Sie damit umgehen. Beides ist gerade bei Mietfahrzeugen nicht in jedem Fall gegeben.

Denken Sie daran: ein Wohnmobil ist schwer und der Schwerpunkt liegt sehr weit oben. Beides macht das Fahren im Winter, auf nassen oder gar glatten Straßen schwieriger als im Sommer oder mit einem PKW.

Schnee auf dem Fahrzeug

Schnee auf dem Wohnmobil mag malerisch aussehen und manch einer von Ihnen denkt vielleicht, dass die weiße Pracht eine zusätzliche Isolation ist. Aber sobald Sie anfangen zu heizen, taut der Schnee an. Sobald es wieder kalt wird, entsteht Eis. Schnee und vor allen Dingen dieses Eis wird zu einem gefährlichen Geschoss, sobald Sie wieder fahren und sollte deshalb regelmäßig entfernt werden

Spezielle Ausrüstung

Zum Wintercamping sollten Sie einige Dinge mitnehmen, die man im Sommer nicht unbedingt braucht:

  • Einen Besen, um den Schnee vom Fahrzeug zu fegen
  • einen Eimer, um das Schmutzwasser aufzufangen
  • Schneeketten für die sichere Fahrt
  • Einen Schneeschieber, um dem Wohnmobil den Weg freizuschaufeln, wenn es wieder nach Hause geht
  • Einen Eiskratzer, am Besten mit langem Griff
  • Eine zusätzliche Gasflasche für die Heizung

Wintercamping? Na klar! Und nicht nur für alte Hasen

Im Laufe der Zeit und mit wachsender Erfahrung werden Sie herausfinden, worauf Sie bei Ihrem Wohnmobil achten sollten, welche Ausrüstung Sie mitnehmen müssen damit das Wintercamping für Sie zum Erfolg wird. Denn jeder von uns lernt bei jeder Fahrt etwas dazu – egal ob Anfänger oder „alter Hase“.

Wie sind Ihre Erfahrungen beim Campen in Eis und Schnee? Welche Tipps haben Sie? Lassen Sie es uns wissen: unten, in den Kommentaren!

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